Bauernregel der Woche 171 (Krimi)!

Bauernregel

Kommt der Bauer in die Küche,

hört er meist nur dumme Sprüche.

Du kannst dir auch selbst eine Bauernregel ausdenken. Wenn du magst, lass sie mich wissen. Dann kann ich sie auf dieser Seite einstellen. Hpaulbrause@aol.com

Heute der zweite Teil des dreiunddreißigsten Kapitels aus meinem Krimi

„Die Kinder des Lichts“

Heinz Schmalenbach

Die Kinder des Lichts

33/2

„Das hätten wir sowieso als nächstes gemacht. Wichtig war uns erstmal, dass die Fahndung jetzt rausgeht, ehe er über alle Berge ist“, sagte Wolfgang. „Und ihr seid euch ganz sicher, dass Natascha Kallmann mit den Morden nichts zu tun hat?“, wollte Caroline wissen.

„Doch, davon gehen wir inzwischen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus. Bernd und ich haben sie, während Renate unterwegs war nochmal ordentlich in die Mangel genommen und uns auch noch mal ihr Zimmer vorgeknöpft. Aber wir glauben, mit den Morden hat sie nichts zu tun. Was wir allerdings in ihrem Zimmer gefunden haben, war eine Quittung über eine Zahlung von zweihundert Euro an einen gewissen Frank Rotberg.“

„Das habe ich mir doch gedacht!“, triumphierte Matthias.

„Was hast du dir gedacht?“ fragte Wolfgang nach. „Na, dass da Schmuh gemacht worden ist. Die haben den bezahlt, damit er den geheilten Blinden spielt. Ich wusste es gleich, oh dieser Weinert, ich fass es nicht!“

„Ja, in einem hast du Recht, der Frank Rotberg war nie im Leben blind. Er hat den Blinden nur gespielt. Aber Michael Weinert hat mit der ganzen Sache nichts zu tun. Das war einzig und allein eine Inszenierung von Natascha Kallmann. Sie wollte dadurch der Bewegung noch mehr Schwung verleihen. Aber das war alles, was sie eingestanden hat. Und wir haben auch keine weiteren Verdachtsmomente gegen sie.“

„Gut, dann kümmern wir uns jetzt um die Einleitung der Fahndung und ihr solltet in der Zeit mal das Zimmer von Sebastian Heinrich unter die Lupe nehmen. Vielleicht findet ihr ja einen Hinweis, der uns weiterbringt.“

„Das wäre jetzt sowieso unsere nächste Aktion gewesen“, versicherte Renate. „Also, wir melden uns, wenn wir mehr wissen oder ihr ruft an, wenn ein Fahndungserfolg zu verzeichnen ist.“

„Warte mal, Renate!“, meldete sich Caroline noch einmal zu Wort „Es wäre doch bestimmt auch nicht schlecht, ihr würdet jetzt mit dem neuen Wissenshintergrund noch einmal die Mitglieder der Gruppe befragen, ob sie in Bezug auf Sebastian Heinrich irgendwelche Beobachtungen gemacht haben.“

„Gute Idee, geht klar!“, versicherte Wolfgang. „Aber erst kümmern wir uns um die Durchsuchung des Zimmers. Davon verspreche ich mir noch am meisten. Ich glaube es wäre sinnvoll, ihr würdet schleunigst einen Durchsuchungsbeschluss beantragen. Auch wenn jetzt Gefahr in Verzug ist, es macht sich nachher vor Gericht immer besser, wenn wir einen vorlegen können.“

„Geht klar! Bis später!“ Caroline schaltete das Telefon aus und wandte sich an Matthias. „Kümmerst du dich bitte darum, ich hole in der Zeit schon mal den Pfarrer und Ewald Born wieder zurück.“

Matthias nickte und machte sich gleich an die Arbeit.

Wenn du wissen willst, was vorher geschah, entweder die letzten Sonntage oder:

Als E-Book:

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oder:

https://www.kobo.com/ie/en/ebook/die-kinder-des-lichts-1

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